Sommersemester 2020

Grundlagen von Verfassung und Staat

Titel der Veranstaltung: Grundlagen von Verfassung und Staat 

Art der Veranstaltung: Vorlesung mit Abschlussklausur 

Dozent: apl. Prof. Dr. Edin Sarcevic 

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: 

Dienstag, 15.00 – 17.00 Uhr, HS 16

Mittwoch, 15.00 – 17.00 Uhr, HS 17

Freitag, 09.00 – 11.00 Uhr, HS 17

Zeitraum: Di. 07.04. – Fr. 08.05.2020

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 2. Semester 

Vorkenntnisse: keine; politologische und rechtsphilosophische Kenntnisse sind hilfreich, aber keine Bedingung 

Inhalt: Gegenstand der Vorlesung sind Verfassung und Staat in ihrer rechtlichen Relevanz. Nach einer geschichtlichen Einordnung des "Staates" und der "Verfassung" werden die Fragen des Staats- und Verfassungsbegriffes, der Staatsform, der Souveränität, der Legitimität, und der Abgrenzung von staats- und völkerrechtlichen Staatenverbindungen erläutert. Ergänzend werden die Staats- und die Rechtsstaatslehren diskutiert. Schließlich sind auch die einzelnen Rechtsinstitute und Verfassungsprinzipien des Staatsrechts und des Rechts der Europäischen Integration sowie die ausgewählten Kategorien des Völkerrechts mit einbezogen.  

Literatur: Schöbener/Knauff, Allgemeine Staatslehre; Krüper (Hrsg.), Grundlagen des Rechts (§ 4 Allgemeine Staatslehre, § 5 Annäherungen an die Rechtsgeschichte, § 6 Verfassungsgeschichte); Hilfsliteratur: Pernthaler, Allgemeine Staatslehre und Verfassungslehre; begleitende Materialien werden im Internet auf der Homepage des Lehrstuhls von Frau Prof. Schiedermair veröffentlicht.

Sonstige Hinweise: Im Rahmen der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum Erwerb des Grundlagenscheins; die Klausur wird in der zweiten Hälfte des Semesters geschrieben. Die Studierenden müssen sich für die Klausurteilnahme im Almaweb anmelden, damit die Prüfungsergebnisse dort verbucht werden können.

Materialien:

Gliederung

LEO - Staatsrecht III und Europarecht

Titel der Veranstaltung: LEO: Staatsrecht III / Europarecht

Art der Veranstaltung: Repetitorium

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Blockveranstaltung vom 09.06.-15.07.2020

Di. 13.00 – 15.00, der genaue Ort wird noch bekanntgegeben

Mi. 11.00 – 13.00 Uhr, der genaue Ort wird noch bekanntgegeben

Beginn: 09.06.2020

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 7. Semester

Vorkenntnisse: Kenntnisse im Europarecht

Inhalt: Im Rahmen der völkerrechtlichen Lerneinheit sollen Bezüge des (nationalen) Staats- und Verfassungsrechts zum Völkerrecht sowie das Verhältnis des Unionsrechts zum nationalen Recht anhand ausgewählter Judikate wiederholt und vertieft werden. Im Rahmen der europarechtlichen Lerneinheit des Repetitoriums sollen Grundfragen des Unionsrechts anhand aktueller und klassischer Entscheidungen des EuGH vertieft werden:

Auswärtige Gewalt; Inhaltliche Vorgaben; Verbands- und Organkompetenz; Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht; Auslandseinsätze der Bundeswehr; Grundgesetz und Völkerrecht; Rechtsquellen des Völkerrechts; Völkerrechtssubjekte; Völkerrecht und nationales Recht; Grundgesetz und Europarecht; Rechtsquellen des Europarechts; Europarecht und nationales Recht; Grundlagen des Europarechts, Rechtsnatur der Europäischen Union und Verhältnis zu den Mitgliedstaaten; Verwaltungsvollzug und Rechtsschutz in der EU; Europäischer Binnenmarkt; allgemeines Diskriminierungsverbot; Grundfreiheiten (Warenverkehrsfreiheit, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungsfreiheit, Dienstleistungsfreiheit, Kapital- und Zahlungsverkehrsfreiheit) und das Verhältnis zu den Grundrechten; Unionsbürgerschaft; Wettbewerbsrecht

Literatur: wird im Rahmen der Veranstaltung und auf der Homepage des Lehrstuhls bekannt gegeben

Materialien:

  • Fall 1: Sachverhalt
  • Fall 1: Lösungsskizze
  • Fall 2: Sachverhalt
  • Fall 2: Lösungsskizze
  • Fall 3: Sachverhalt
  • Fall 3: Lösungsskizze
  • Fall 4: Sachverhalt
  • Fall 4: Lösungsskizze
  • Fall 5: Sachverhalt
  • Fall 5: Lösungsskizze
  • Fall 6: Sachverhalt
  • Fall 6: Lösungsskizze
  • Fall 7: Sachverhalt
  • Fall 7: Lösungsskizze
  • Fall 8: Sachverhalt
  • Fall 8: Lösungsskizze
  • Fall 9: Sachverhalt
  • Fall 9: Lösungsskizze
  • Fall 10: Sachverhalt
  • Fall 10: Lösungsskizze
  • Fall 11: Sachverhalt
  • Fall 11: Lösungsskizze
  • Fall 12: Sachverhalt
  • Fall 12: Lösungsskizze

Völkerrecht II

Titel der Veranstaltung: Internationale Organisationen und Verträge

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Di. 15.00 – 17.00 Uhr, HS 12 

Beginn: 07.04.2020

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 und Aufbaustudiengänge (Master "Recht der Europäischen Integration")

Inhalt: Der Lehrveranstaltung liegt der Befund einer sich schrittweise verfassenden Völkerrechtsgemeinschaft zugrunde. Sie befasst sich mit den Aufgaben, dem Aufbau und der Wirkungsweise internationaler Organisationen. Zu diesen zählen nicht nur die Vereinten Nationen und ihr Instrumentarium zur Friedenssicherung, sondern etwa auch die Welthandelsorganisation, die Weltbank und der IWF. Von enormer Bedeutung sind regionale Abmachungen wie die NATO oder die Organisation Amerikanischer Staaten. Behandelt werden überdies Verfahren und Zuständigkeiten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) sowie das Recht der internationalen Organisationen einschließlich der supranationalen Gemeinschaften

Literatur: wird im Rahmen der Veranstaltung und auf der Homepage des Lehrstuhls bekannt gegeben

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 4

Materialien:

Terminplan

1. Sitzung (07.04.19): Folien

Außenwirtschaftsrecht der EU und Welthandelsrecht

Titel der Veranstaltung: Außenwirtschaftsrecht der Europäischen Union

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Ludwig Gramlich

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort:

Di. 07.04.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Mi. 08.04.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Di. 21.04.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Mi. 22.04.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Di. 12.05.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Mi. 13.05.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Mi. 17.06.2020, 09:00-13:00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 1.06

Beginn: 07.04.2020

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 und Aufbaustudiengänge (Master "Recht der Europäischen Integration")

Inhalt:

I. Grundlagen: Die EU in der Weltwirtschaft

II. Binnenmarkt und Außenwirtschaftsrecht

III. Wesentliche Bereiche des EU-Außenwirtschaftsrechts (unter Berücksichtigung völkerrechtlicher Bindungen)

IV. Die EU in Internationalen Wirtschafts- und Währungsorganisationen

V. EU- und nationales (deutsches) Außenwirtschaftsrecht

Literatur: Gramlich, Internationales Wirtschaftsrecht; Herdegen, Internationales Wirtschaftsrecht; Krajewski, Wirtschaftsvölkerrecht; Tietje, Internationales Wirtschaftsrecht; Textsammlung Sartorius II oder Schwartmann, Völker- und Europarecht

Sonstige Hinweise: 

Materialien:

Europäisches Migrationsrecht

Titel der Veranstaltung: Europäisches Migrationsrecht

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2 SWS

Beginn: 08.04.2020

Zeit, Ort, Ablauf: Mittwoch, 13-15 Uhr c.t. SR 428. Die Veranstaltung findet zunächst (je nach Lage ggf. auch vollständig) onlinebasiert statt. Nähere Informationen zum Ablauf erhalten Sie auf Moodle

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 4. Semester, insbesondere Studierende des Schwerpunktes 4 (Wahlfach) sowie alle am Migrations- und Europarecht Interessierten

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Europa- und Völkerrecht

Inhalt: Migration ist eines der großen Themen unserer Zeit. Dementsprechend ist auch das Migrationsrecht in jüngerer Zeit verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Regelmäßig zu kurz kommt dabei, dass des moderne Migratinonsrecht keineswegs mehr primär aus dem nationalen Verfassung- und Verwaltungsrecht hervorgeht, sondern in ganz entscheidendem Maße durch das Europarecht geprägt ist. Die Vorlesung nimmt das zum Anlass, die europäische Dimension des Migrationsrecht in den Fokus zu rücken. In systematischer Weise werden die Grundzüge des europäischen Freizügigkeits-, Einwanderungspolitik, Grenz- und Asylrechts erörtert und zudem übergreifende Besonderheiten des europäischen Migrationsrechts herausgearbeitet. Dabei geht es neben den zentralen europäischen Gesetzeswerken auch um Fragen des europäischen Grund- und Menschenrechtsschutzes sowie um die Aufarbeitung der mittlerweile zahlreichen emigrationsrechtlichen EuGH- Rechtsprechung. Leitentscheidungen werden anhand eines Readers analysiert und eingeordnet. Zudem dienen ergänzende, in die Vorlesung integrierte Fallbearbeitungen der Verfestigung des Stoffes sowie der praktischen Übung. Die zum Verständnis der Materie notwendigen Querbezüge zum Völkerrecht sowie zum deutschen (und z.T. auch ausländischen) Verfassungs- und Verwaltungsrecht werden stets hergestellt, auch wenn diese Rechtsmaterien selbst nicht den Schwerpunkt der Betrachtung bilden werden. Die Vorlesung erschöpft sich nicht in reiner Wissensvermittlung, sondern möchte die Studierenden zu aktiver Teilnahme und eigenständigem Denken ermutigen und, darauf aufbauend, zu einem differenzierten Umgang mit einer rechtlich schwierigen, aber hoch interessanten und relevanten Materie befähigen. Sie richtet sich insbesondere an Studierende der Rechtswissenschaft im Schwerpunktbereich 4 (Wahlfach), steht aber allen anderen Studierenden offen, die sich spezifisch mit der europäischen Dimension des Migrationsrechts auseinandersetzen möchten.

Recent Developments in EU Migration Law

Titel der Veranstaltung: Recent Developments in EU Migration Law

Art der Veranstaltung: Kolloquium in englischer Sprache

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 1

Zeit und Ort: geblockt, 29. Mai 2020 ganztags

Teilnehmerkreis: Studierende der Rechtswissenschaften sowie alle am europäischen Migrationsrecht Interessierten

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Migrations- und Europarecht, solide Englischkenntnisse

Inhalt: Das Kolloquium in englischer Sprache ergänzt die Vorlesung zum europäischen Migrationsrecht. Es richtet sich primär an Studierende der Rechtswissenschaften, steht aber auch Studierenden anderer Fachrichtungen offen, die sich mit aktuellen Fragen des europäischen Migrationsrechts in vertiefter und kritisch-reflexiver Weise auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt.

Moodle: Nähere Informationen sind auf Moodle abrufbar.

Übung im Völker- und Europarecht

Titel der Veranstaltung: Übung im Völker- und Europarecht

Art der Veranstaltung: Fallbearbeitung

Dozent: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair / Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Dienstag, 13.00-15.00, R. 4.33, Burgstr. 21 (am 07.04. und 12.05. R. 1.06, Burgstr. 21)

Beginn: Dienstag 07.04.2020

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 sowie Studierende ab dem vierten Semester

Vorkenntnisse: Vertiefte Kenntnisse im Völker- und Europarecht

Inhalt:

- ius ad bellum (Gewaltverbot, Art. 2(4) UN Charter; Selbstverteidigungsrecht, Art. 51 UN-Charter; nicht-staatliche Akteure „War on Terror“); ius in bello (Anwendbarkeit des Humanitären Völkerrechts, nicht-internationaler bewaffneter Konflikt, Verstöße), Exterritoriale Anwendbarkeit von Menschenrechten

- Wiener Diplomatenrechtskonvention (WÜD), self-contained-regime, Auslieferungsverbot, Repressalien, Europäische Grundrechte Charta, Europäischer Haftbefehl

- Rechtsquellen des Völkerrechts, Internationale Spionage im Völkerrecht, Prinzip der souveränen Gleichheit (Art. 2 Abs. 1 UN-Charta), Interventionsverbot, Reziprozität, Repressalien

- Besondere und allgemeine Diskriminierungsverbote im AEUV, Grundfreiheiten, unmittelbare und mittelbare Diskriminierung, geschriebene und ungeschriebene Rechtfertigungsgründe, Verhältnismäßigkeitsprüfung, Verfahrensarten vor dem EuGH

- Anwendbarkeit und Reichweite der Grundrechtecharta, unmittelbare Anwendbarkeit von Primärrechtsnormen, primärrechtskonforme Auslegung, Datenschutzrichtlinie, Werteklausel Art. 2 Abs. 1 EUV, Datenschutz im Primärrecht

- Unionsbürgerschaft, Zulässigkeitsfragen des Vorabentscheidungsverfahrens, Aufenthaltsrecht und Sozialrechtskoordinierung, Sozialleistungen für Unionsbürger, Freizügigkeit, Urteile des EuGH in den Rechtssachen Brey, Dano, Alimanovic und Europäische Kommission gegen das Vereinigte Königreich und Nordirland

- Europäische Menschenrechtskonvention, Individualbeschwerde

- Verfahren vor dem IGH, Zulässigkeitsvoraussetzungen

Literatur:

Knauff, Fälle zum Europarecht, 2. Auflage 2016; Sommer, Fälle Europarecht, 5. Aufl. 2016; Arndt/Fischer/Fetzer, Fälle zum Europarecht, 8. Auflage 2015; Hemmer/Wüst, Die 23 wichtigsten Fälle zum Europarecht, 5. Aufl. 2015; Schmalenbach, Casebook Internationales Recht, 2. Aufl. 2014;Oppermann/Classen/Nettesheim, Europarecht, 7. Aufl. 2016; Streinz, Europarecht, 10. Aufl. 2016; Hobe, Europarecht, 8. Aufl. 2014; Haratsch/König/Pechstein, Europarecht, 10. Auflage 2016; Ipsen, Völkerrecht, 7. Auflage 2018; Vitzthum/Proelß, Völkerrecht, 7. Aufl. 2016; Kempen/Hillgruber, Völkerrecht, 2. Aufl. 2012, ISBN: 978-3-406-58988-1;v. Arnauld, Völkerrecht, 3. Aufl. 2019; Kempen/Hillgruber, Fälle zum Völkerrecht, 2. Aufl. 2012; v. Arnauld, Klausurenkurs im Völkerrecht: Ein Fall und Repetitionsbuch für den Schwerpunktbereich, 2. Aufl. 2012.

Seminar zum Völker- und Europarecht - „Der Rechtsstaat in der Krise“

Titel der Veranstaltung: Seminar zum Völker- und Europarecht

Art der Veranstaltung: Seminar „Der Rechtsstaat in der Krise“

Dozent: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Mittwoch, 09.00 – 11.00 Uhr, genaue Termine werden vor Semesterbeginn auf der Homepage des Lehrstuhls von Prof. Dr. Schiedermair bekannt gegeben

Beginn: wird vor Beginn des Semesters auf der Homepage des Lehrstuhls bekannt gegeben

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 4. Fachsemester, Studierende des Schwerpunktbereichs 4 (Völkerrecht - Europarecht - Menschenrechte)

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Völker- und Europarecht

Inhalt:

I. Völkerrechtliche Themen

1. Die „Rule of Law“ als fundamentales Rechtsprinzip des Völkerrechts

2. Das Verhältnis von „Rule of Law“ und Demokratie im internationalen Recht

3. Die „Rule of Law“ im System der Organization of American States

4. Der Afrikanische Gerichtshof für Menschenrechte und die „Rule of Law“

5. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte und die „Rule of Law“

6. Das Ende des Rechtsstaats in der Türkei im Spiegel der Judikatur des EGMR

7. Die Möglichkeit von Ausnahmen von der „Rule of Law“ in Notstandssituationen

8. Der „Report on the Rule of Law“ der Venedig-Kommission

II. Europarechtliche Themen

9.  Rechtsstaatlichkeit als „Verfassungsprinzip“ der Europäischen Union

10. Die Unabhängigkeit der Justiz und der Staatsanwaltschaften im Lichte des Unionsrechts

11. Orbáns „illiberale Demokratie“ und das Rechtsstaatsprinzip

12. Die PiS-Partei und der Umbau des Rechtsstaates in Polen

13. Die Rolle mitgliedstaatlicher Verfassungsgerichte in der EU –eine rechtsvergleichende

Untersuchung der Letztentscheidungsbefugnisse (BVerfG, Corte Costituzionale Italiana und

Verfassungsgerichtshof der Republik Polen)

14. Das allgemeine Diskriminierungsverbot als Element des Rechtsstaatsprinzips

Literatur: wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben

Sonstige Hinweise: Das Seminar richtet sich an Prüfungs-und Zulassungskandidat*innen im Schwerpunktbereich 4. Prüfungskandidat*innen wird ein Vorrang eingeräumt. Die Vorbesprechung findet am

Mittwoch, 29. Januar 2020 um 10.00 Uhr in Raum 4.06 (Burgstr. 21) statt. Anmeldungen via E-Mail können nicht entgegengenommen werden.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 4

Seminar zum Europarecht

Titel der Veranstaltung: Seminar zum Europarecht

Art der Veranstaltung: Seminar

Dozent: Prof. Dr. Mattias Wendel

Anzahl des Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: geblockt, 2 SWS, 26.6. und 27.6., Burgstr. 27, Raum 5.01

Ablauf und Themenvergabe: Aufgrund der aktuellen Lage findet die Themenvergabe nach folgendem Modus statt: bis zum 14. April 2020 (Ausschlussfrist) können Interessenten drei Themenwünsche in absteigender Präferenz benennen. Senden Sie Ihre Nachrichten bitte an folgende Mailadresse: mattias.wendel(at)uni-leipzig.de (bitte auf die richtige Schreibweise achten, insbesondere des Vornamens). Die Themenzuteilung wird sodann lehrstuhlseitig am 15. April 2020 bekannt gegeben. Die achtwöchige Bearbeitungszeit der Studienarbeiten endet mit Ablauf des 11. Juni 2020.

Teilnehmerkreis: Das Seminar richtet sich primär an Studierende der Rechtswissenschaften, geht aber auch Studierenden anderer Fachrichtung offen, die sich mit aktuellen und grundlegenden Fragen des Europarechts in vertiefter und kritisch-reflexiver Weise auseinandersetzen möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt. Im Rahmen des Seminars kann die SPB-Studienarbeit (Prüfungsseminararbeit) geschrieben werden.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Europarecht

Inhalt: Der Seminarplan kann hier abgerufen werden.

Moodle: Nähere Informationen erhalten Sie auf Moodle.

Aktuelle Entwicklungen im Europäischen und Internationalen Wirtschaftsrecht

Titel der Veranstaltung: Aktuelle Entwicklungen im Europäischen und internationalen Wirtschaftsrecht

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozenten: Dr. Thomas Voland

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Blockveranstaltung nach besonderer Ankündigung auf der Homepage des Lehrstuhls von Prof. Dr. Schiedermair

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 sowie interessierte Studierende anderer Schwerpunktbereiche

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse für den SPB 4 (Europarecht, Völkerrecht)

Inhalt: Die Vorlesung befasst sich mit den derzeit aktuellen Fragen des Europäischen und Internationalen Wirtschaftsrechts und konzentriert sich dabei insbesondere auf den (nach wie vor aktuellen) „Brexit" und seine Folgen, die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Freihandels und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Verbindung von Wirtschaft und Menschenrechten. Die Vorlesung verbindet die rechtlichen Grundlagen mit den Problemstellungen aus der Rechtspraxis, die der Dozent aus seiner Beratungstätigkeit kennt.

Literatur: Wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Anti-Corruption Compliance - Legal and Factual Insight into the Work of a Compliance Organization, concluded by a Case Study

Titel der Veranstaltung: Anti-Corruption Compliance - Legal and Factual Insight into the Work of a Compliance Organization, concluded by a Case Study

Art der Veranstaltung: Seminar

Dozentin: Prof. Dr. Cordula Meckenstock, LL.M.

Anzahl der Semesterwochenstunden: Blockveranstaltung, 2 SWS (dabei entfällt 1 SWS auf das Blockseminar und 1 SWS auf das Selbststudium)

Zeit und Ort: Freitag, 29.05. und Samstag 30.05.2020 von 09.00 – 18.00 Uhr in Raum 4.19 (Burgstr. 21)

Teilnehmerkreis: Interessierte Studierende

Inhalt: Das zweitägige englischsprachige Seminar liefert zunächst einen Überblick über die einschlägigen weltweiten rechtlichen Regelungen zum Thema Antikorruptionsstrafrecht. Dazu gehören das OECD-Übereinkommen über die Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr, der U.S.-amerikanische Foreign Corrupt Practices Act, der britische UK Bribery Act sowie das deutsche Internationale Bestechungsgesetz, die entsprechenden StGB-und OWiG-Regelungen. Nach Vorstellung der letzten großen pressewirksamen Korruptions-Fälle wird die praktische Arbeit einer Compliance-Organisation in einem international tätigen Unternehmen vorgestellt. Das Seminar mündet in einer interaktiven Fallstudie vor dem Hintergrund des bis dahin Erarbeiteten.

Literatur: Mitzubringen sind folgende Gesetzestexte: StGB, OWiG, Internationales Bestechungsgesetz, Foreign Corrupt Practices Act, UK Bribery Act, OECD Convention on Combating Bribery of Public Foreign Officials 

Sonstige Hinweise: Es kann ein englischer Sprachschein (bei Teilnahme an der Veranstaltung sowie Bestehen einer Prüfungsleistung) erworben werden. Studierende, die einen Sprachschein im Rahmen der Veranstaltung erwerben wollen, werden gebeten, sich bei der Dozentin, Frau Prof. Dr. Meckenstock, anzumelden. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 25 beschränkt.

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! Es sind keine weiteren Anmeldungen mehr möglich.

 

Materialien:

Seminar zum Europarecht

Titel der Veranstaltung: Seminar zum Europarecht

Art der Veranstaltung: Zulassungsseminar (SPB 4)

Dozentin: Prof. Dr. Cornelia Manger-Nestler, LL.M.

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2 (Blockveranstaltung)

Zeit und Ort: werden noch auf der Homepage des Lehrstuhls von Frau Prof. Dr. Schiedermair bekannt gegeben

Beginn: wird noch auf der Homepage des Lehrstuhls von Frau Prof. Dr. Schiedermair bekannt gegeben

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester mit fundiertem Interesse an aktuellen europarechtlichen Fragestellungen

Inhalt:

Ziel der Veranstaltung ist es, die in den Grundlagenvorlesungen zum Europarecht erworbenen Kenntnisse anzuwenden, in wissenschaftlicher Herangehensweise aufzubereiten und themenspezifisch zu vertiefen. Dazu ist eine Seminararbeit anzufertigen und ein mündlicher Seminarvortrag einschließlich Diskussion zu halten. Im Rahmen der Seminararbeit stellen die Teilnehmer*innen juristische Methodenkompetenz sowie eigenes Urteils- und Formulierungsvermögen unter Beweis. Das Referat dient der Einübung von Präsentationstechniken sowie der Diskussion der gewonnenen Ergebnisse im Kreis der Teilnehmer*innen.

Eine konkrete Themenliste wird auf der Homepage des Lehrstuhls Prof. Schiedermair bereitgestellt.

Weitere Bearbeitungs- sowie Literaturhinweise folgen in der Vorbesprechung, deren Termin noch bekannt gegeben wird.

letzte Änderung: 27.03.2020