Wintersemester 2021/22

Übung für Fortgeschrittene im Öffentlichen Recht

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Zeit und Ort: Di. 09.00 – 11.00 Uhr, HS 2

Beginn: 19.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 5. Semester

Vorkenntnisse: Staatsrecht, Grundzüge des Europarechts, Allgemeines Verwaltungsrecht und Grundzüge des Staatshaftungsrechts, Verwaltungsprozessrecht, Polizeirecht, Kommunalrecht, Grundzüge des Baurechts

Inhalt: Besprechung und Lösung von Fällen aus dem Bereich des Verwaltungsrechts und Staatsrechts mit Gelegenheit zum Scheinerwerb. Im Rahmen der Übung werden zwei Hausarbeiten (in Form einer vorlaufenden sowie einer nachlaufenden Ferienhausarbeit) und drei Klausuren angeboten. Die Erteilung des Leistungsnachweises setzt das Bestehen jeweils einer Hausarbeit und einer Klausur voraus.

Literatur: Wird im Rahmen der Veranstaltung bekanntgegeben.

Sonstige Hinweise: Die Zulassung zur Übung richtet sich nach §§ 20 II StudO. Für die Übung wird der Besitz folgender Textsammlungen in jeweils neuester Auflage vorausgesetzt: Staats- und Verwaltungsrecht Bundesrepublik Deutschland (Reihe: Textbuch Deutsches Recht) oder Basistexte Öffentliches Recht (Reihe: Beck-Texte im dtv) oder Sartorius I, Verfassungs- und Verwaltungsgesetze; Musall/Birk/Faßbender, Landesrecht Sachsen oder Knöll/Antoni, Gesetze des Freistaates Sachsen. Die nachlaufende Ferienhausarbeit wird durch den Übungsleiter der Übung im Sommersemester 2022 angeboten. Die vorlaufende Ferienhausarbeit kann auch zur Übung im Sommersemester 2021 gerechnet werden; für das Ausstellen des Leistungsnachweises (Scheins) ist in diesem Fall der Übungsleiter der Übung im Sommersemester 2021 (Prof. Dr. Jochen Rozek) zuständig.

Den Ablaufplan, aktuelle Informatinen sowie alles Wichtige rund um die Übung finden Sie im Moodle-Kurs zur Veranstaltung!

Europäischer Menschenrechtsschutz: EMRK

Art der Veranstaltung: Vorlesung 

Dozent: apl. Prof. Dr. Edin Sarcevic

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort:

Montags, 13:00 - 15:00 Uhr, HS 16

Mittwochs, 15:00 - 17:00 Uhr, HS 16

Beginn: 7 Wochen Blockveranstaltung vom 11.10. - 24.11.2021

Teilnehmer*innenkreis: Studierende ab dem 4. Fachsemester, Studierende des Schwerpunktbereiches 3, 4, 6, 7 und des Aufbaustudienganges „Recht der europäischen Integration (LL.M.)“

Vorkenntnisse: Staatsrecht, Grundkenntnisse im Europa- und Völkerrecht

Inhalt:  Mit der EMRK sowie den zahlreichen Zusatzprotokollen, die überwiegend in den Text der EMRK eingearbeitet sind, wurde ein effektives System zum Schutz der Menschenrechte geschaffen. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über rechtliche Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte auf internationaler und europäischer Ebene und skizziert die Entwicklung des internationalen Menschenrechtsschutzes. Dabei wird unter anderem auch auf den regionalen Menschenrechtsschutz innerhalb des interamerikanischen und afrikanischen Systems eingegangen. Vertiefender wird das Schutzsystem der Europäischen Menschenrechtskonvention und der damit verbundene Rechtsschutz vor dem EGMR behandelt. Sodann werden die ausgewählten materiell-rechtlichen Gewährleistungen der EMRK herausgearbeitet. Dies geschieht zumeist anhand von Fällen und bereits ergangener Rechtsprechung zu den einzelnen Schutzrechten. Abgerundet wird die Übersicht mit einem Vergleich der Gewährleistungen durch die EMRK mit den Grundrechten des Grundgesetzes sowie den EU-Grundrechten.

Literatur:

Grabenwarter/Pabel, Europäische Menschenrechtskonvention, 6. Auflage 2016; Peters/Altwickler, Europäische Menschenrechtskonvention, 2. Auflage 2012; Merrills/Robertson, Human Rights in Europe, 4. Auflage 2001; Ehlers, Europäische Grundrechte und Grundfreiheiten, 4. neu bearbeitete und ergänzte Auflage 2015; Widmaier,  Zur Bedeutung der EMRK – insbesondere aus der Sicht der Rechtsprechung des EGMR zu öffentlichen Bediensteten. ZBR 2002, 244 ff.; Meyer-Ladewig (Hrsg.), EMRK Europäische Menschenrechtskonvention Handkommentar, 4. Auflage 2016; Karpenstein/Mayer (Hrsg.), Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten: EMRK (Kommentar), 2. Auflage 2015.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 3, 4, 6, 7

Sonstige Hinweise: Ob und in welchem Umfang die Vorlesung als Präsenzveranstaltung stattfinden kann, ist noch unklar. Informieren Sie sich dazu und zu den Online-Angeboten zum Semesterbeginn im Moodle-Kurs. Weitere Hinweise erhalten Sie zu gegebener Zeit über Moodle. Im Moodle-Kurs finden Sie auch alle Veranstaltungsmaterialien. Auch das Passwort für die Materialien wird Ihnen über Moodle mitgeteilt.

European Criminal Law

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: doc. JUDr. et PhDr. mult. Libor Klimek, PhD.

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Werden noch bekannt gegeben.

Teilnehmerkreis: Interessierte Studierende

Inhalt: The course is focused on contemporary issues of European criminal law (ECL), namely: definition of ECL and its relation to national criminal law; sources of ECL; European approach to criminal liberty and jurisdiction; exchange of information from national criminal records; Euro-crimes; procedural rights; cooperation in criminal matters; Schengen cooperation, joint investigation teams; protection of victims of crime; institutional dimension of cooperation. As an examination there will be a written essay.

Literatur

  • Klip, A., European Criminal Law, 3rd edition. Intersentia, 2016, 593 pages
  • Ambos, K., European Criminal Law, Cambridge University Press, 2018, 600 pages
  • Satzger, H., International and European Criminal Law, 2nd edition, C.H. Beck, 2018, 376 pages
  • Mitsilegas, V., EU Criminal Law after Lisbin, Hart Publishing, 2016, 336 pages
  • Klimek, L., Mutual Recognition of Judicial Decisions in European Criminal Law, Springer, 2017, ISBN 978-3-319-44375-, 742 pages

Sonstige Hinweise:Es kann ein englischer Sprachschein (bei Teilnahme an der Veranstaltung sowie Bestehen einer Prüfungsleistung) erworben werden. Studierende, die einen Sprachschein im Rahmen der Veranstaltung erwerben wollen, werden gebeten, sich direkt bei Dr. Klimek anzumelden (libor.klimek(at)umb.sk, bitte in englischer Sprache).

International Human Rights Law

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozent: Gabriel Armas-Cardona, Esq.

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Do 11:00-13:00 Uhr; Burgstr. 21, Raum 4.19

Beginn: 14.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 3. Semester

Vorkenntnisse: Völkerrecht I

Inhalt: This class will provide students with an understanding of the international human rights system as established by the Universal Declaration of Human Rights. The first half of the course will cover the formation and doctrine of human rights law, looking at both civil & political rights and economic, social and cultural rights. The second half of the course will focus on enforcement, including discussion of treaty bodies, UN Special Procedures and interaction with regional human rights bodies, UN Special Procedures and interaction with regional human rights bodies like the European Court of Human Rights. The final part of the course will be a deep dive into the right to health in light of the global pandemic.

Literatur: Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben. 

Sonstige Hinweise: Englischkenntnisse (B2) sind notwendig. C1 oder höher ist von Vorteil. Es kann ein englischer Sprachschein (bei Teilnahme an der Veranstaltung sowie Bestehen einer Prüfungsleistung) erworben werden.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: 4

Introduction to German Constitutional and Administrative Law

Art der Veranstaltung: Vorlesung / Kurz-Seminar

Dozent: Dr. Simon Schuster

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Di. 15.00 – 17.00 Uhr, Burgstr. 21, Raum 4.33

Beginn: 26.10.2021 bis 11.01.2022

Teilnehmerkreis: Studierende ab dem 1. Semester, insbesondere Erasmus-Studierende

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Staatsorganisationsrecht, der Grundrechtslehre und im Verwaltungsrecht hilfreich aber nicht zwingend

- English –

Preferred but not binding: Basic Knowledge of Constitutional Law, System of German Basic Rights and Administrativ Law

Sonstige Hinweise: Es soll die Möglichkeit gegeben werden, die Prüfungsleistung durch ein Kurzreferat zu erbringen. Insbesondere für Erasmus-Studierende ist es denkbar, dies durch einen Rechtsvergleich zwischen dem jeweiligen nationalen und dem deutschen Recht zu erwerben.

- English -

Instead of the final test there is the option to give a short presentation during the lectures. Especially for Erasmus students it´s possible with the content of comparing their particular national regulation with german regulation. The Topic needs to be agreed on between the instructor and the student.

Freigegeben für folgende Schwerpunktbereiche: keine

Reading Course: ICJ Judgement and Advisory Opinions

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Mittwoch, 11:00 - 12:30 Uhr, Burgstraße 21, Raum 4.19

Beginn: Mittwoch 20.10.2021, 11:00 - 12:00 Uhr (Vorbesprechung)

Teilnehmerkreis: Interessierte Studierende, Studierende des Schwerpunktbereichs 4 sowie des Masterstudiengangs „Recht der Europäischen Integration (LL.M.)“

Vorkenntnisse: keine

Inhalt: Die Veranstaltung möchte den Teilnehmenden einen leichteren Zugriff und ein besseres Verständnis für die Entscheidungen internationaler Gerichte und Spruchkörper vermitteln. Zu diesem Zweck werden bekannte Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zusammen mit den Teilnehmenden reflektiert und qualitativ analysiert. Dabei wird durch die Teilnehmenden im Rahmen eines Kurzvortrages jeweils ein Urteil vorgestellt und anschließend diskutiert. Teilnehmende sollen auf diese Weise ihre technischen Fertigkeiten auf dem Gebiet des internationalen Rechts verfeinern und zur selbstständigen Urteilsanalyse befähigt werden. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache gehalten.

Literatur: André Nollkaemper, International Law in Domestic Courts (2019); http://www.icj-cij.org/; Reports of Judgments, Advisory Opinions and Orders

Sonstige Hinweise: Eine Vorbesprechung, bei der auch die zu besprechenden IGH-Urteile vergeben werden, erfolgt am 20.10.2021, 11:00 Uhr. Der entsprechende Link wird rechtzeitig auf der Moodle-Seite eingestellt.

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht erforderlich sondern erfolgt im Rahmen der Vorbesprechung am 28.10.2020. Interessierte können sich gerne schon vorab melden unter: alexander.schwarz@uni-leipzig.de.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung kann ein englischer Sprachschein (bei Bestehen einer mündlichen Prüfungsleistung durch Halten eines Referats) erworben werden. Studierende, die einen Sprachschein im Rahmen der Veranstaltung erwerben wollen, werden gebeten, sich vorab anzumelden unter: eurlaw@uni-leipzig.de.

Hier finden Sie den Link zur Veranstaltung im Moodle.

Seminar zum Europarecht "Grundrechtschutz in Europa

Titel der Veranstaltung: Seminar zum Europarecht

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Das Seminar soll in diesem Semester mit einer obligatorischen Exkursion zum EuGH nach Luxembourg (voraussichtlich Oktober/November) verbunden werden. Die Planung dazu läuft momentan noch. Dort soll das Seminar dann auch als Blockveranstaltung gehalten werden. Aufgrund der unsicheren Pandemie-Situation behalten wir uns aber auch vor, das Seminar via Zoom stattfinden zu lassen.

Beginn: Die Anmeldefrist läuft ab sofort bis 11.08.2021, 20:00 Uhr. Die Vorbesprechung findet daraufhin am Freitag, 13.08.2021, 12:00 Uhr via Zoom statt (siehe unten ausführlicher).

Teilnehmer*innenkreis: Studierende ab dem 4. Fachsemester, Studierende des Schwerpunktbereichs 4 (Völkerrecht - Europarecht - Menschenrechte), Studierende des LL.M. Recht der europäischen Integration.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse im Völker- und Europarecht

Literatur: wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben

Sonstige Hinweise:

Alle weiteren Informationen finden Sie im Moodle-Kurs.

Völkerrecht I

Art der Veranstaltung: Vorlesung

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Schiedermair

Anzahl der Semesterwochenstunden: 2

Zeit und Ort: Di. 11.00 – 13.00 Uhr, HS 16

Beginn: 12.10.2021

Teilnehmerkreis: Studierende des Schwerpunktbereiches 4 sowie Studierende des Masterstudiengangs „Recht der europäischen Integration“

Vorkenntnisse:

Inhalt: Die Vorlesung behandelt die Grundlagen des allgemeinen Völkerrechts. Nach einer Übersicht zur Geschichte werden Begriff, Quellen und Funktionen des Völkerrechts sowie seiner Methoden erläutert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Völkerrechtssubjekte, das Recht der völkerrechtlichen Verträge, das Völkergewohnheitsrecht, die allgemeinen Rechtsgrundsätze und weitere Quellen des Völkerrechts. Ergänzend wird auch das Verhältnis von Völkerrecht und staatlichem Recht diskutiert. Schließlich ist auch das Recht der diplomatischen und konsularischen Beziehungen sowie Fragen der völkerrechtlichen Verantwortung und ein Exkurs zum Völkerstrafrecht mit einbezogen.

Literatur: Wird im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Sonstige Hinweise: Hier finden Sie den Zugang zum Moodle-Kurs.

letzte Änderung: 08.09.2021